COVID-19
- ICD-10U07.1
- Infektiologie
- Pneumologie
- Atemwege
- Lunge
Auch bekannt als SARS-CoV-2-Infektion · Corona · Coronavirus-Erkrankung · Covid · Coronavirus-Infektion
COVID-19 ist die Erkrankung durch das Coronavirus SARS-CoV-2, das über Aerosole und Tröpfchen übertragen wird. Die meisten Infektionen verlaufen heute mild mit Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit. Ein Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn war bei frühen Virusvarianten typisch und ist seltener geworden. Schwere Verläufe mit Pneumonie und Lungenversagen betreffen vor allem ältere, immungeschwächte und ungeimpfte Menschen.
Die Diagnose wird per Antigen-Schnelltest oder PCR gesichert. Bei leichten Verläufen genügt eine symptomatische Behandlung, Risikopatienten können früh antiviral behandelt werden, etwa mit Nirmatrelvir/Ritonavir unter Beachtung der vielen Wechselwirkungen. Bei Hypoxämie werden Sauerstoff und Dexamethason gegeben, außerdem eine Thromboseprophylaxe. Komplikationen sind Thromboembolien, Myokarditis und das Long- bzw. Post-COVID-Syndrom mit anhaltender Erschöpfung, Belastungsintoleranz und kognitiven Störungen. Bei Kindern kann wenige Wochen nach der Infektion ein Entzündungssyndrom (PIMS) auftreten.
💡 Nice to know
Die stille Hypoxämie war eines der Rätsel der Pandemie: Manche Patienten hatten eine Sauerstoffsättigung deutlich unter 90 Prozent, fühlten sich aber kaum kurzatmig. Deshalb wurde damals zu Hause oft per Pulsoxymeter überwacht.
Medizinischer & rechtlicher Hinweis
Einfach Medizin Pathio ist ein Lern- und Ratespiel. Die gezeigten Fälle sind vereinfacht und dienen ausschließlich Unterhaltungs- und Bildungszwecken. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.